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Gesundheit rund um die Geburt
Der Bericht „Gesundheit rund um die Geburt“ beinhaltet die Entwicklung der Geburten von Steirerinnen und die geburtshilfliche Versorgung in der Steiermark sowie wie begleitende Maßnahmen rund um die Geburt. Die Kaiserschnittrate in der Steiermark ist im Bundesländervergleich nach dem Burgenland die zweithöchste. Der Bericht wurde daher mit dem Fokus auf die Entwicklung der Kaiserschnitte erstellt. So ist beispielsweise in der quellbezogenen Betrachtung der Anteil der Kaiserschnittgeburten in Graz um 7,5 % höher als in Liezen. 
Im Detail_MEHR Beteiligung! Gesundheit verstehen - beurteilen - anwenden

Die Gesundheitskompetenz der Steirerinnen und Steirer ist im Bundesländervergleich relativ schlecht. Der Gesundheitsfonds Steiermark setzt deshalb mit Förderungen und Projekten einen Schwerpunkt zu diesem Thema. Im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung Steiermark wurden daher Daten zur Gesundheitskompetenz in der Steiermark im Detail dargestellt.

Alkohol und Gesundheit

„Weniger Alkohol mehr vom Leben“ ist das Motto der Steirischen Alkoholpräventionsstrategie. Als wissenschaftliche Grundlage wurde dafür ein Themenbericht „Alkohol und Gesundheit“ erstellt, der erstmals systematisch steirische Daten zu diesem Thema abbildet. 

Gesundheitsbericht für die Steiermark 2015
Gesundheitsberichte sind eine umfassende Entscheidungsgrundlage für die Gesundheitspolitik und im Sinne von
Gesundheit in allen Politikbereichen; intersektorale Gesundheitspolitik; Berücksichtigt den Einfluss von politischen Entscheidungen auf die Gesundheit der Bevölkerung in unterschiedlichen politischen Sektoren
auch für jene gesellschaftlichen Bereiche, die Rahmenbedingungen für Gesundheit darstellen. Der Gesundheitsbericht Steiermark 2015 bildet erstmals Daten zu allen Steirischen Gesundheitszielen ab.
Problemanalyse und Neukonzeption des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Steiermark

Mit umfangreicher Datenanalytik und Umfeldanalyse wurden die Probleme in der aktuellen ärztlichen Versorgung außerhalb der Ordinationszeiten in der Steiermark untersucht. Auf den Ergebnissen dieser Untersuchung aufbauend wurde das gesamte System der ärztlichen Bereitschaftsdienste unter Einbindung des „Gesundheitstelefons“ neu konzipiert. Ergebnis der Konzeption ist die flächendeckende und zeitlich lückenlose Sicherstellung einer bedarfsadäquaten Verfügbarkeit ärztlicher Hilfestellung mit einer nahtlosen Einbindung der notärztlichen Versorgung für die gesamte Steiermark. Dafür wurden die Organisation der Sprengel und jene der Dienstzuteilung neu eingerichtet und mit der Notfallversorgung verschränkt.

Bedarfs- und Entwicklungsplan für pflegebedürftige Menschen – Kärnten

Die Weiterentwicklung des BEP für Kärnten beruht auf detaillierten und profunden Analysen der bestehenden Versorgungslandschaft und bezieht neben den Prognosen zu demografischen Veränderungen vor allem auch wesentliche Überlegungen zu einer strategischen Ausrichtung des zukünftigen Versorgungsangebots in Kärnten ein. Die Stärkung der niederschwelligen und wohnortnahen Angebote sowie eine präventive, unterstützend koordinative und in der Gemeinde verankerte Sozial- und Pflegekoordination sind zentrale Elemente dessen, wie die Bedarfsadäquanz gehoben und die Wirksamkeit der Angebote verbessert werden sollen.

RSG-Kärnten, Monitoring der stationären Struktur 
Im Zuge der Umsetzung der ersten strukturellen Veränderungen in der Krankenhauslandschaft in Kärnten nach dem RSG-K-2020 (PDF) wurden die Auswirkungen der bereits umgesetzten Veränderungen einem detaillierten Monitoring unterzogen. Mittels Analysen auf Ebene von HDGs und MHGs und deren Veränderungen gegenüber dem Basisjahr für die RSG-Planung sind zielgenaue Wirksamkeitsanalysen erfolgt.

Regionaler Strukturplan Gesundheit Steiermark 2025 (RSG-St-2025)

Der RSG 2025 legt die ersten Schritte zur Umsetzung des Steirischen Gesundheitsplans 2035 fest und soll zur Umsetzung konkreter Maßnahmen im Gesundheitswesen in allen Regionen, aber vor allem zur Stärkung der Primärversorgung in der gesamten Steiermark führen. Damit ist der RSG 2025 der wichtigste Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Steirischen Gesundheitsplans 2035.

Evaluation der gesundheitsförderlichen Angebote im Eltern-Kind-Bereich
Angebote für Schwangere, Mütter und Eltern mit kleinen Kindern (von 0 – 3 Jahren) bzw. für Familien mit Kindern betreffen als Querschnittsthematik viele gesellschaftliche Bereiche und somit auch verschiedene Zuständigkeiten. Vor dem Hintergrund der steirischen Gesundheitsziele betrachtete die Evaluation welche gesundheitsförderlichen Potenziale im Eltern-Kind-Bereich künftig strategisch verfolgt werden könnten.    
Die Fragestellungen wurden mittels einer Dokumentenanalyse, einer Umfeldanalyse, einer Fokusgruppe und mit Interviews mit Fachleuten beantwortet. 
VSD Vorsorgedialog®
31 steirische Pflegeheime haben am Pilotprojekt zur Implementierung des VSD Vorsorgedialog® teilgenommen. Alle diese Häuser nehmen auch am Projekt „Hospiz und Palliative Care in steirischen Pflegeheimen (HPCPH)"  teil. Zwischen März 2017 und Juni 2017 fanden acht Workshops (Schulungen) im Rahmen des Pilotprojektes zum VSD Vorsorgedialog® statt. Die Workshops wurden von der EPIG GmbH anhand von Fragebögen (erstellt von der Uni for life Graz) evaluiert. Im Rahmen dieser Evaluation wurden weiters 30 „Prozessblätter“ über 64 durchgeführte VSD Vorsorgedialoge® analysiert. 
Metaevaluation der Fördertätigkeit des Kärntner Gesundheitsförderungsfonds
Ziel der Evaluation war es, Entscheidungsgrundlagen mit inhaltlichen und strategischen Prioritätensetzungen für künftige Förderprojekte aus dem Kärntner Gesundheitsförderungsfonds zu schaffen. Daraus sollen Empfehlungen für die Anpassung der Kärntner Gesundheitsförderungsstrategie und der Förderrichtlinie des Kärntner Gesundheitsfonds abgeleitet werden
Begleitende Evaluation der Etablierung des Konzeptes zur alterspsychiatrischen Versorgung in der Steiermark
Mit der ambulanten alterspsychiatrischen Betreuung wurde ein multiprofessionelles und niederschwelliges Angebot für psychisch kranke ältere und alte Menschen in ausgewählten Regionen in der Steiermark etabliert. Die Evaluation wurde in einem quantitativen und qualitativen Methodenmix durchgeführt und beschäftigte sich mit folgenden Fragestellungen: 
Kommt es zu einer Stabilisierung eines selbstständigen Lebens alter Menschen mit psychischen Erkrankungen im häuslichen Umfeld?
Kann die Lebensqualität erhalten bzw. verbessert werden?
Können An- und Zugehörige entlastet werden?
Können Einweisungen in stationäre Betreuungseinrichtungen hintangehalten werden?
Für die Fragen der Inanspruchnahme des Versorgungssystems wurde ein Vergleichsgruppendesign gewählt.
 
Präoperative Diagnostik in Kärnten
In der Vorbereitung der Neugestaltung der präoperativen Diagnostik in Kärnten zur Wahrung der Leitlinienerfüllung wurde eine IST-Analyse der entsprechenden Versorgung in Kärnten durchgeführt. Dazu wurden Patientenpfade durch Verknüpfung ambulanter Daten intra- wie extramural gebildet und Versorgungsmusteranalysen durchgeführt. 
Evaluation der Umsetzung des Programms “Unser Schulbuffet“ in der Steiermark 
Der Gesundheitsfonds Steiermark hat die EPIG GmbH – Entwicklungs- und Planungsinstitut für Gesundheit im Jänner 2017 mit der Evaluation der Programmumsetzung von „Unser Schulbuffet“ in der Steiermark beauftragt. Ziel der Evaluation war es, die Wirksamkeit und Effizienz der Programmumsetzung in der Steiermark zu bewerten sowie Verbesserungspotenziale für die zukünftige Arbeit mit dem Programm in der Steiermark abzuleiten.
 
GO-ON Suizidprävention Steiermark
Die Steiermark liegt an der Spitze der österreichischen Suizidstatistiken, Österreich selbst im europäischen Mittelfeld. Die GO-ON Suizidprävention will mit ihren Angeboten zu Enttabuisierung, Information und Aufklärung beitragen. Die Angebote, Zielerreichung, förderliche und hinderliche Rahmenbedingungen für einen möglichen Roll-out standen im Mittelpunkt der Evaluation. 
Geriatrischer Konsiliardienst
Die medizinische Versorgung in Pflegeheimen in der Region Bad Radkersburg wurde von Krankenhausärztinnen und -ärzten mit geriatrischer Fachkompetenz sichergestellt. Die Evaluation dieses Projektes erfolgte anhand einer Kontrollgruppe mit systemischen Daten aus allen Bereichen des Versorgungssystems.